Tierschutz und Schlachtverordnung missachtet

Aus dem Bericht der SZ am 19.5.17: Anzeigen gegen Schlachthof-Metzger … Die Soko Tierschutz verbindet ihre Vorwürfe mit den Namen von fünf Personen, die auf den Videoaufnahmen zu erkennen sind, und rechtfertigt ihre Beweismittel … Die Soko Tierschutz hat im Zusammenhang mit den Vorfällen am Brucker Schlachthof neue Strafanzeigen gegen fünf Verantwortliche gestellt. Ihnen werden Verstöße gegen den Tierschutz und die Schlachtverordnung vorgeworfen … Eine Sprecherin der Soko Tierschutz erklärte, dass man nur solche Personen angezeigt habe, die man bislang identifizieren konnte … Nach Angaben der Staatsanwaltschaft München II, die die Ermittlungen aufgenommen hat, drohen bei Verstößen gegen den Tierschutz Geld- und Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.
Das Brucker Tagblatt meldete am 15.5.17:Im Zusammenhang mit den Verstößen gegen den Tierschutz im Schlachthof Fürstenfeldbruck hat das Landratsamt Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt … Es gebe keinen Anlass, an der  Echtheit des Materials zu zu zweifeln … Die Aufnahmen zeigten Betriebsräume und Mitarbeiter des Fürstenfeldbrucker Schlachthofs … Wie die Kreisbehörde betont, sei die dargestellte Tätigkeiten des staatlichen Landratsamts zu unterscheiden von der auf der Einlage bei der GmbH begründete Rolle des Landkreises als Selbstverwaltungskörperschaft … eine Beteiligung in Höhe von 300 000 DM … Der Landkreis habe durch diese Einlage nicht das Recht erhalten, auf die Geschäftsführung Einfluss zu nehmen; ihm wurden Einzelheiten des operativen Geschäfts wie etwaige Beanstandungen durch den amtlichen Tierarzt oder das Veterinäramt nicht mitgeteilt.“
Bericht im Kreisboten vom 17.5.17 (auf Seite 1 und 3).
Interview „Aus für Brucker Schlachthof: Das sagen Betroffene“ von Angi Kiener, am Donnerstag, 11.5.2017, im Bayerischen Landwirtschaflichen Wochenblatt (Frage an Max Keil, Geschäftsführer des Brucker Schlachthofs und Referent f. Umwelt und Energie im Kreistag): Bei unseren Gesprächen in der Vergangenheit betonten Sie stets, dass das zukunftsweisende Modell des Brucker Schlachthofes richtungsweisend in Sachen Transparenz und Regionalität sei. Wie wollen Sie diesem Anspruch nach Veröffentlichung des Schock-Videos künftig gerecht werden? – Keil: Betriebsleiter Alex Hill und ich sind voll davon überzeugt, dass wir mit dem System Brucker Schlachthof auf dem richtigen Weg waren. Ich persönlich werde mich auch in Zukunft für direkte, regionale, solidarische und ökologische Lebensmittelwirtschaft einsetzen.“
Für 50 Cent mehr pro Kilo geht es tiergerecht. Der Konradhof in Unering macht’s vor: Bericht in der Starnberger SZ vom 19.5.17.