Reform der MVV-Tarife …

… „fällt bescheidener aus als erhofft. Im Brucker Kreistag wurde jetzt Kritik an den Zwischenergebnissen der Arbeitsgruppe aus Vertretern von Bahn, MVV, MVG, Landeshauptstadt und Landkreisen laut.“ Das „Brucker Tagblatt“ (Merkur) berichtet am 21.4.17: Es geht um „eine Modernisierung des Tarifsystems. Stand der Debatte ist ein einheitliches Acht-Zonen-Modell für Bartarif und Zeitkarten. Es soll einige der viel kritisierten großen Tarifsprünge abfedern.“ Heraus kam anscheinend nichts wesentlich Neues. Interessant sind zwei Nebensätze im Bericht. Der erste: „Auch ein Sozialticket wird geprüft.“ Hat sich da eine Forderung herumgesprochen, die seit längerer Zeit von sozialen Gruppen in Bruck vorgetragen wurde? Und jüngst in unserem „1. Kommunalpolitischen Gesprächskreis“ wiederholt wurde – siehe hier. Man staunt: Da traut sich der Kreistag aber mal was !? Der zweite Nebensatz: „Und für Peter Falk (SPD) fehlte bei den geprüften Optionen das einfachste und attraktivste System: Der Nulltarif für Busse und Bahnen.“ Tatsächlich, so etwas gibt es und es bewährt sich, wenn man es richtig macht – siehe Überblick auf „Zukunft Mobilität“ und das Beispiel Tallinn. Man staunt: Da traut sich die SPD aber mal was!? Nebengedanken, die ungehört verhallen? Oder Gedanken, die endlich einmal ernsthaft recherchiert und mit Nachdruck diskutiert werden?