Nachhaken in Sachen Sparkassenfusion

Dr. Martin Runge, Kreistagsmitglied für Bündnis 90/Die Grünen, stellte einen neuen Antrag zur möglichen Sparkassenfusion zwecks Behandlung im Kreistag. Aus dem Schreiben an den Landrat Thomas Karmasin:
Im Zusammenhang mit der Diskussion und der Entscheidungsfindung zur angedachten Fusion der Sparkasse Fürstenfeldbruck mit den Sparkassen Landsberg-Dießen und Dachau sind u.a. folgende weiteren Fragestellungen zu beantworten:

  • Gibt es neue Erkenntnisse bezüglich der im Falle einer Fusion zum Tragen kommenden Bewertungsmethode und, wenn ja, wie sehen diese Erkenntnisse aus?
  • Wie ist die Aussage des Dachauer Landrates, Stefan Löwl, zu werten, dass der Landkreis Dachau wohl der größte Anteilseigner an einem fusionierten Institut, hervorgegangen aus den Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg-Dießen, werden würde?
  • Was sind die Gründe dafür, dass Sie Herr Landrat Thomas Karmasin, gleichzeitig Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Fürstenfeldbruck, in der Sitzung des Kreistages am 6. April 2017 erklärten, sicher zu sein, dass der Zweckverband der Träger der Sparkasse Fürstenfeldbruck im Falle einer Fusion durch Aufnahme nicht der aufnehmende Zweckverband sein würde?

  • Ist diese Frage mit grunderwerbssteuerlichen Gesichtspunkten zu beantworten?
  • Gab es mittlerweile Verhandlungen zur Formel zur Verteilung des Gewerbesteueraufkommens im Falle des Zustandekommens einer Fusion zwischen den Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg-Dießen, ihren Trägern und den Kommunen, in denen die Sparkassen ihren Hauptsitz bzw. Geschäftsstellen haben?

Der Antrag mit Begründung und Hintergrund ist hier einzusehen.
Der Artikel in den „Dachauer Nachrichten“ vom 11.5., auf den sich M. Runge bezieht.
Ein weiterer Bericht aus Dachau vom 18.4.17 (zum Vergrößern Rechtsklick+Anzeigen):