Sparkasse: Presse


Eigene Berichte

Ausgesperrt – Veröffentlicht am 27/02/2017 · Aktualisiert 06/03/2017: https://ffbaktiv.de/480-2
Ausgesperrt 2 – am 06/03/2017: https://ffbaktiv.de/ausgesperrt-2
Ausgesperrt 3 – „So“? – am 07/03/2017: https://ffbaktiv.de/ausgesperrt-3-so
Ausgesperrt 4 – So nicht – am 08/03/2017: https://ffbaktiv.de/ausgesperrt-4-so-nicht
Rechtswidriges Verbot? – am 11/03/2017: https://ffbaktiv.de/rechtswidriges-verbot
17.3.17 – Erklärung der Initiativen Sozialforum Amper und Kulturraum FFB – die Organisatoren des Infoabends mit Rainer Gottwald zu den Brucker Sparkassenfusionsplänen – zum städtischen Raumverbot und den von der Stadtverwaltung erhobenen Vorwürfen:
https://ffbaktiv.de/erklaerung-zum-staedtischen-raumverbot
31.3.17 – Überprüfung des Raumverbots beantragt
https://ffbaktiv.de/663-2/


Pressemeldungen

2. März 2017, 17:49 Uhr – Fürstenfeldbruck Maulkorb für Sparkassenkritiker
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-maulkorb-fuer-sparkassenkritiker-1.3402929

2. März 2017, 21:47 Uhr – Kommentar: In schlechtem Licht
Die Beschwerde des Sparkassenchefs bringt vor allem eines: neue Aufmerksamkeit für das Thema Fusion.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommentar-in-schlechtem-licht-1.3402927

6. März 2017, 18:14 Uhr – Fürstenfeldbruck Zoff um abgesagten Diskussionsabend
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-zoff-um-abgesagten-diskussionsabend-1.3407462

7. März 2017, 22:16 Uhr – Fürstenfeldbruck Bruck räumt Verbot ein
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-bruck-raeumt-verbot-ein-1.3409253

09.03.17 – Veranstaltung im Bürgerpavillon: Posse um abgesagten Vortrag
https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/sparkasse-org27775/sparkasse-posse-um-abgesagten-vortrag-7620235.html

13. März 2017, 21:18 Uhr – Fürstenfeldbruck Neuer Termin für Sparkassenkritiker
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-neuer-termin-fuer-sparkassenkritiker-1.3418475

16.03.17 12:04 – Sparkassen-Kritiker spricht doch
https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/sparkassen-kritiker-spricht-doch-7786803.html

21. März 2017, 21:05 Uhr – Finanzexperte ermahnt Sparkasse
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-finanzexperte-ermahnt-sparkasse-1.3430443

29. März 2017 – Kontroverse Diskussion um Fusion
http://www.epaper-system.de/bkbackoffice/getcatalog.do?catalogId=265963
Bericht im KREISBOTEN auf Seite 6.

7. April 2017 – Vortrag mit Nachspiel. Fraktionen lassen Ausladung von Sparkassenkritiker überprüfen
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-vortrag-mit-nachspiel-1.3456421

11. April 2017 – Banken. Sparkasse hält an Fusion fest
Bankchef Klaus Knörr berichtet dem Kreistag über die Verhandlungen mit Partnern in Dachau und Landsberg und versichert, dass die Politiker das letzte Wort haben werden. Sollten die Gespräche scheitern, gibt es Alternativen …

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/banken-sparkasse-haelt-an-fusion-fest-1.3460928

Der Sparkassen-Prüfungsverband hat ein Anteilsgutachten für das künftige Bankengebilde vorgelegt – mit einem überraschenden Ergebnis. Die Experten bewerten das Dachauer Geldinstitut als das größte in dem Dreierbund. Das ist ein schwer verdauliches Resultat für die künftigen Partner im benachbarten Landkreis und hat sofort unangenehme Fragen nach der Geschäftspolitik der Fürstenfeldbrucker Sparkasse aufgeworfen. Sie ist an Eigenkapital, Bilanzsumme und Geschäftsbereich eigentlich größer als Dachau, aber offenbar weniger effizient und erfolgreich … Das Gutachten bestätigt die Vorhersage des in Fachkreisen bekannten Sparkassenkritikers Rainer Gottwald vom Bürgerforum Landsberg am Lech. Gottwald zweifelt ganz grundsätzlich am Sinn einer Fusion, die seiner Ansicht nach vor allem Vorständen und Verwaltungsräten zu deutlich höheren Bezügen und Pensionsansprüchen verhilft. Brucks Sparkassenchef Klaus Knörr widerspricht: Eine Fusion werde es nur geben, wenn alle Seiten von einem Mehrwert profitieren … Ob die Fusion der richtige Weg ist, ist noch nicht entschieden … Knörr stellt eine umfassende Information spätestens Ende Oktober in Aussicht. Dann soll auch ein Gutachten vorliegen, das die Wirtschaftlichkeit eigenständiger Institute mit einem Dreierbund vergleicht. Eine Fusion hält Knörr im Spätsommer 2018 für vollziehbar. Sollte sie „spätestens bis 2019“ nicht zustande kommen, so der Sparkassenchef, dann „hätten wir das Pferd zu Tode geritten“.
Aus dem SZ-Bericht Dachau vom 12.7.17: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/bankenhochzeit-juniorpartner-fuerstenfeldbruck-1.3585136

Die Sparkassen machen Gewinne, aber die werden wie in Dachau und Fürstenfeldbruck häufig nicht an ihre kommunalen Träger ausgeschüttet … Runge verweist auf die Sparkassenordnung. Nach dieser bestehe eine der Aufgaben der Sparkassen darin, die Kommunen zu unterstützen. Schon bisher hätten Jahr für Jahr „dicke Beträge“ an den Landkreis und die Stadt Fürstenfeldbruck ausgezahlt werden können. Laut Landrat Thomas Karmasin (CSU) liegt die Gewinnausschüttung an die Träger „konsequent bei null“. Und er ist sich sicher, dass sich daran nichts ändern werde … Er erinnerte daran, dass die Sparkasse als öffentliche Einrichtung dem Gemeinwohl verpflichtet sei. Da gehe es um die Kunden, Mitarbeiter und Anzahl der Geschäftsstellen. Mit einer Fusion verbindet der Grüne einen weiteren Verlust an Transparenz …
Aus dem SZ-Bericht FFB vom 12.7.17: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-am-gewinn-partizipieren-1.3584331

Der Spielraum ist umstritten – Die Kreistagsfraktion der Grünen lässt ein Gutachten zur öffentlich-rechtlichen Bank erstellen. Demnach hätte das Geldinstitut 42 Millionen Euro aus Gewinnen an Stadt und Landkreis abführen können … Erhalten haben die beiden Träger des Geldinstituts nichts … Dass die Sparkasse doch erhebliche Erträge hätte abführen können, ist das Ergebnis eines bankwissenschaftlichen Fachgutachtens, das der emeritierten Ordinarius Guido Eilenberger im Auftrag der Kreistagsfraktion der Grünen erstellt hat … Laut Runge wären die von den Empfängern für gemeinnützige Zwecke zu verwendende Abführungen an die Kreisstadt und den Landkreis möglich und erlaubt, „ohne die wirtschaftliche Leistungskraft und die Risikotragfähigkeit der Sparkasse Fürstenfeldbruck zu beeinträchtigen“ … Der Wirtschaftswissenschaftler Runge bezeichnete die im Kreistag und Brucker Stadtrat anstehende Entscheidung über die Sparkassenfusion als eines der zurzeit wichtigsten kommunalpolitischen Themen … Seit Jahrzehnten bestreiten Brucker Sparkassenvorstände, einen Spielraum für eine Gewinnausschüttung zu haben. Diese Linie vertrat erst kürzlich auch Landrat Thomas Karmasin (CSU) … Karmasin teilt sich den Vorsitz im Verwaltungsrat mit dem Brucker OB im Wechsel …
Aus dem Bericht der Brucker SZ vom 19.7.17: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-goldesel-sparkasse-1.3595197

Sparkassen Finanzexperte stellt Fusion in Frage … Mit Eigenmitteln in Höhe von circa 332 Millionen Euro verfügt das Geldinstitut … über mehr als das Doppelte an Eigenmitteln, als es die aktuellen Vorgaben der Bankenaufsicht fordern … Eine Fusion der drei Regionalbanken würde nicht viel verändern, weil es keine Synergieeffekte gebe. Nur die Wege würden länger. Deshalb gebe es auch keinen Grund, eine Fusion anzustreben. Auch das allgemeine Jammern über das Niedrigzinsniveau treffe die Sparkassen nicht wirklich, sei doch die Zinsspanne für sie praktisch gleich geblieben. Mit dem Hinweis, „jede Fusion geht von den Vorständen aus“, macht Eilenberger die angestrebte Fusion zu einer Vorstandsfrage … „Sparkassenvorstände sehen sich als Eigentümer der Sparkassen an“, sagt er, dementsprechende würden sie sich auch verhalten.
Aus dem Bericht der Brucker SZ vom 21.7.17: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/sparkassen-finanzexperte-stellt-fusion-in-frage-1.3598493


Leserbriefe

Leserbrief: H. Huber, Maisach – SZ-FFB 16.3.2017

Leserbrief zu den Zeitungsberichten: Maulkorb für Sparkassenkritiker (3.3.) und Bruck räumt Verbot ein (8.3.)

Das Sozialforum Amper ist nicht für einen Kuschelkurs bekannt. Unser Anliegen ist es, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen, kritisch zu begleiten und das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken. Warum soll dies nicht in öffentlichen Räumen wie dem „Bürger“pavillon, stattfinden? Warum muss Ausgewogenheit herrschen, wenn doch die Kritiker hier und meistens einen schwierigeren Weg vor sich haben, als die Befürworter. Die Sparkasse hat selbst alle Mittel, ihr Vorhaben zu erklären und zu informieren. Wir haben zumindest die finanziellen Mittel nicht. Der Überlassungsvertrag für den Bürgerpavillon erlaubt die selbstverwaltete Durchführung von nicht parteipolitisch und nicht religiös orientierten Veranstaltungen. Die „missliebige“ Veranstaltung ist weder noch, warum also verboten? Wann ist der beste Zeitpunkt für Kritik? Doch nicht, wenn alles unter Dach und Fach ist. Den Verdacht, wir würden Wahlkampf machen, weise ich schärfstens zurück.  Zu unseren Treffen und Veranstaltungen sind alle eingeladen, die sich interessieren. Bekanntmachungen erfolgen über einen großen email-Verteiler, Aushänge, Flyer und die Presse. Die meist positive Resonanz auf unsere Arbeit bestärkt mich, auch weiterhin für die gesellschaftspolitischen Themen im Landkreis aktiv zu werden.

Monika Glemnitz-Markus, Gernlinden
Gründungsmitglied des Sozialforums Amper
16.3.2017


Die Veranstalter protestierten am Abend des Raumverbots am 2.3.17 vor dem Bürgerpavillon mit diesem Plakat: (Foto: privat)

Die Brucker Stadtverwaltung hat ihre Absage des Infoabends mit einer Beschwerde des Sparkassenvorstands begründet: er sei zur Darstellung ihrer Position gegenüber der des Referenten Rainer Gottwald, Vorsitzender des Landsberger Bürgerforums, nicht eingeladen worden. Dies sei aber notwendig gewesen, da es sich um eine stadtpolitische Angelegenheit handelt und in öffentlichen Räumen der Stadt beide Seiten gleichzeitig zu Wort kommen müssten.
Auf diese Weise schoss der Sparkassenchef ein Eigentor und die Brucker Stadtverwaltung verpasste sich ein schlechtes Image.
Die Veranstalter verwahrten sich gegen die Unterstellung, Wahlkampf machen zu wollen. Die Bürger haben ein Recht darauf, sagen sie, kritische Analysen zu diskutieren, ohne dass ihnen städtische Stellen Vorschriften über die Form der Einladungstexte machen und zu Verbotsmitteln greifen, wenn ihnen der Text missfällt.