(Kein) Handlungsdruck: Sparkassenfusion, Arbeitsverbote, Nazistraßennamen

Brucker SZ am 26.7.17: Brucker Politiker fühlen sich unzureichend informiert über die Folgen einer möglichen Sparkassenfusion … „Wir haben aber gar keinen Handlungsdruck“, sagt Knörr. Die Fusion sei „nicht alternativlos.“ … Genauere Aufschlüsse, was die Fusion bringt, soll ein Mehrwertgutachten ergeben, das Ende September vorliegen soll. Etwa um den Jahreswechsel herum rechnet Knörr damit, dass die Gremien der Sparkasse sowie Stadt- und Kreistag entscheiden können … Herwig Bahner (CSU). „Harte Faktoren“ seien von Knörr nicht vorgelegt worden – „Ich bin so schlau wie vor einer Stunde“.
Brucker SZ am 27. Juli 2017: Helfer und Geflüchtete fordern Arbeitserlaubnisse für Asylbewerber und rügen die Verschwendung von Steuergeld … Etwa hundert Vertreter von Helferkreisen sowie Geflüchtete haben am Mittwoch vor dem Landratsamt Fürstenfeldbruck für Arbeitsgenehmigungen demonstriert … Kurz vor Weihnachten hatte die bayerische Staatsregierung angeordnet, dass nur Flüchtlinge, die sehr gute Chancen auf eine Anerkennung haben, arbeiten dürfen. Das sind Menschen aus Eritrea, Irak, Iran, Somalia und Syrien. Nach Protesten von Asylhelfern wurden die Afghanen in diese Liste aufgenommen … In der Resolution kritisieren die Helfer nun, dass Arbeitsgenehmigungen vom Landratsamt mit der Begründung verweigert würden, jemand habe sich nicht ausreichend um Integration bemüht. Klarer als mit der Arbeitssuche könne man seinen Integrationswillen kaum zum Ausdruck bringen … Karmasin versicherte, jeder einzelne Fall werde geprüft. Es sei aber Gesetzeslage, dass ein unsicherer Aufenthaltsstatus nicht durch Arbeit verfestigt werden darf.
Brucker Tagblatt am 27.07.17: Straßennamen: Jetzt werden Bürger befragt … Sollen Straßennamen mit Nazi-Hintergrund weg oder nicht? In Bruck zieht sich diese Debatte seit Jahren. Nun können dieBürger neue Namen vorschlagen … Fürstenfeldbruck – In der Debatte um die Umbenennung von Straßen mit Namensgebern aus der Nazi-Zeit dürfen Brucker nun selbst konkrete Vorschläge einbringen. Sie können diese online oder über den Rathaus-Report bis zum 1. Oktober bei der Stadt einreichen (siehe Kasten). Das haben die Mitglieder des Kulturausschusses beschlossen. Das Gremium will Mitte November dem Stadtrat eine Empfehlung abgeben. Zuvor will ein Arbeitskreis über die Vorschläge beraten.