Fest der Kulturen: Bunt, fröhlich und ohne Vorurteile

Aus dem Bericht der Brucker SZ vom 16. Juli 2017: Beim Fest der Kulturen ist zu erleben, wie Menschen aus unterschiedlichen Nationen im Brucker Westen zusammenleben. Für Willi Dräxler, den Integrationsbeauftragten der Kreisstadt, dient die Begegnung der Pflege der Stadtgemeinschaft“ … Um Integration gehe es schon lange nicht mehr, „die ist von gestern“, beteuert der Integrationsbeauftragte. Ob Dräxler nun anstrebt, die Bezeichnung seines Referats zu ändern, lässt er offen … Viele, die zum Fest der Kulturen kommen, sind sozial engagiert. Der Geschäftsführer vom Brucker Forum spricht deshalb von einem Fest fürs Gemeinwohl und für die Stadtkultur. Alles, was die Initiativen erlösen, dürfen sie für ihre ehrenamtliche Arbeit verwenden. Um Spenden und Aufmerksamkeit werben unter anderem GEW-Vertreterinnen, die helfen wollen, eine Berufsschule im syrischen Kobanê wieder aufzubauen. Die Brucker Afrikahilfe ist in der Heimstättenstraße ebenso vertreten wie das Sozialforum Amper und die Griechenlandhilfe, die Medikamente und Geld für ein unter dem Spardiktat leidendes Land sammeln, in dem Mütter in zwei Athener Krankenhäusern ihre Neugeborenen zurücklassen, weil ihnen einfach die Mittel fehlen, um ihre Kinder zu ernähren und zu versorgen.
Kommentar: Mit uns zusammen feiern dürfen sie, die Menschen aus anderen Kulturen. Ihr Essen und Kunstfertigkeiten dürfen sie uns präsentieren. Arbeiten dürfen sie nicht, obwohl Arbeitskräfte dringend gesucht und erwünscht sind? Abgeschoben werden sie, weil der Druck rechtsradikaler Gesinnungstäter zu groß ist? „Pflege der Gemeinschaft“?