Das Meer ertrinkt im Plastikmüll

Am 6.4. veranstalten Sozialforum Amper und des Bündnis FFB im Wandel den Infoabend „Das Meer ertrinkt im Plastikmüll. Der Umwelt-Preisträger Günther Bonin aus Germering will das verhindern“. Dazu hieß es: In den Weltmeeren treiben riesige Mengen Plastikabfall. Verschiedene Techniken sollen diesen schwimmenden Müll wieder einsammeln. Günther Bonin, Gründer und Entrepreneur, kommt nach Bruck und stellt sein Vorhaben vor zur Diskussion: „Wir sind Menschen, die eine saubere Zukunft aktiv gestalten wollen. Unser Ziel ist es, die Weltmeere von Plastikmüll, Ölen und Chemikalien zu befreien.“ Anhand des Forschungs-, Reinigungs- und Auklärungsschiffs „Die Seekuh“ erklärt er seine Strategie der maritimen Sammlung, Analyse und Verwertung von Plastik-müll. Kann das Projekt der weltweit operierenden und gemeinnützigen Umweltorganisation ONE EARTH – ONE OCEAN e.V. funktionieren? 2013 wurde sein Konzept der maritimen Müllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. Ende letzten Jahres wurde der 12 x 10 Meter große und knapp sechs Tonnen schwere Spezialkatamaran SEEKUH, das für den küstennahen Einsatz konzipierte Müllsammelschiff, für den Bundespreis ecodesign 2016 des Bundesumweltministeriums nominiert.
Über den Infoabend erschien ein SZ-Bericht, mit der Überschrift „Aus einem ‚Seehamster‘ einen Elefanten machen. Bei einem Vortrag erzählt Günther Bonin von seinem Plänen, die Meere vom Plastik zu reinigen – mit einem neuen Schiff“.