Ausgesperrt 3 – „So“?

Die Brucker SZ legte am 7.3.17 mit einem Artikel nach: „Zoff um abgesagten Diskussionsabend„. Sie berichtete, Bürgermeister Raff behaupte, der Sachgebietsleiter habe kein Raumverbot ausgesprochen, sondern „lediglich deutlich gemacht, dass man mit der Form nicht einverstanden war“. Die Wortwahl, „so“ kann der Abend nicht stattfinden, war demgegenüber eindeutig als Absage zu deuten. Dieses Zurückrudern, das der Wahrheit nicht gerecht wird, mag der Beruhigung der Gemüter dienen. Die folgende Äußerung dagegen gießt Öl in eine gerade versiegende Flamme: „Raff hält in jedem Fall die Kritik wegen der links liegen gelassenen Sparkasse – an der die Stadt mit 50 Prozent beteiligt ist – für berechtigt. Er glaubt, dass Martin Runge, OB-Kandidat von BBV und Grünen, der sich ebenfalls bereits kritisch über eine Sparkassenfusion geäußert hat, Wahlkampf machen wolle. Und ‚das kann so nicht sein‘ …“. (Quelle SZ)
So sollten sich gewählte Vertreter der Bürgerschaft im Rathaus nicht äußern, wenn sie sich dem Verdacht nicht aussetzen wollen, „Zoff“ zur Diskussionsgrundlage im angehenden OB-Wahlkampf zu machen. (hb)