Veranstaltungen

Eine regionale Auswahl sozial und ökologisch orientierter Veranstaltungen und Aktivitäten sowie überregional empfehlenswerter Termine.

Zusätzliche Termine im Eine-Welt-Zentrum sind zu finden auf der Homepage des Vereins: www.einewelt-ffb.de. Weitere Termine finden sich auf der Homepage der Agenda21 Landkreisbüro: www.agenda21-ffb.de/veranstaltungen.

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Do, 27.7., 20 Uhr, Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Säulensaal
Zur Zukunft unserer Sparkasse. Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Guido Eilenberger und Dr. Martin Runge
Sparkassen sind öffentliche Einrichtungen, sie haben einen öffentlichen Auftrag und sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Die Art und Weise, wie Entscheidungen in und zu Sparkassen zustande kommen, und die Kommunikationspolitik von Sparkassen passen jedoch so gar nicht zum Status öffentlicher Unternehmen. Letzteres gilt auch für die Sparkasse Fürstenfeldbruck, deren Träger zu gleichen Teilen die Stadt und der Landkreis Fürstenfeldbruck sind. Aktuell wird der Zusammenschluss der Sparkasse Fürstenfeldbruck mit den Sparkassen Dachau und Landsberg-Dießen verhandelt. Sollte es zu einer Fusion der drei genannten Geldhäuser kommen, würde die viertgrößte Sparkasse in Bayern mit einer Bilanzsumme von gut acht Milliarden Euro entstehen. Als Vorteile einer Fusion und damit eines größeren Unternehmens werden von den Protagonisten des Zusammenschlusses größere Flexibilität, Bündelung von Kompetenzen und in Relation weniger Verwaltungsaufwand ins Feld geführt. Das Gewinnen dieser Vorteile sei vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen – genannt werden hier die Digitalisierung, wachsende regulatorische Anforderungen und die Niedrigzinsphase – wichtig, um im Markt gut bestehen zu können. Ohne Zweifel stehen Sparkassen vor großen Herausforderungen. Sie müssen sich Gedanken machen zu Optimierung ihrer Struktur, zu Rationalisierungspotentialen und zu vielem mehr. Im Vordergrund aller einschlägigen Überlegungen und dann ggf. Maßnahmen sollte allerdings stets die Frage nach der Erfüllung und der Erfüllbarkeit der sparkassenspezifischen Kernaufgaben stehen. Zu diesen Kernaufgaben gehören beispielsweise die Unterstützung der „Aufgabenerfüllung der Kommunen im wirtschaftlichen, regionalpolitischen, sozialen und kulturellen Bereich“, die Berücksichtigung „der wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskreise“ sowie die Gewährleistung der Örtlichkeit und der Versorgung in der Fläche. Was Letzteres und die Fusionspläne anbelangt, so muss dann eben nicht nur nach Konsequenzen und Bedeutung der Fusion für Kunden und Mitarbeiter der Sparkasse und nach der künftigen Anzahl von Geschäftsstellen gefragt werden. Nein, es muss ganz konkret hinterfragt werden, ob ein Institut mit einem derart großen Gebietsumgriff und damit großem Bedienungsgebiet die Gewährleistung der Örtlichkeit und die Bedienung in der Fläche auf dem Bildschirm hat. Prof. Dr. Guido Eilenberger, emeritierter Universitäts-Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bankbetriebslehre und Betriebliche Finanzwirtschaft, hat im Auftrag der bündnisgrünen Kreistagsfraktion ein bankwissenschaftliches Fachgutachten zur Kreis- und Stadtsparkasse Fürstenfeldbruck erstellt. Neben der Ermittlung und Einordnung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen und dem Ausleuchten verschiedener Aspekte einer möglichen Fusion war es Aufgabe des Gutachtens zu prüfen, ob und in welchem Umfang die Sparkasse Fürstenfeldbruck Teile ihrer Jahresüberschüsse an ihre Träger, die Stadt und den Landkreis, im Rahmen dessen, was die Vorgaben der Sparkassenordnung erlauben, hätte ausschütten können und dürfen. Die These, Abführungen an die Träger (zu verwenden von diesen für gemeinnützige Zwecke) wären erlaubt und möglich, ohne die wirtschaftliche Leistungskraft und die Risikotragfähigkeit der Sparkasse FFB zu beeinträchtigen, findet in dem Gutachten ihre ausdrückliche Bestätigung. Für die Jahre 2006 bis 2015 hätten ausweislich des Gutachtens entsprechend den Bestimmungen in § 21 der Sparkassenordnung knapp 42 Millionen Euro an die beiden Träger der Sparkasse Fürstenfeldbruck ausgeschüttet werden können. Nach Abzug der dann fällig gewesenen Steuern (insgesamt 15,825 Prozent für Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag) hätte dies für die Stadt und den Landkreis Fürstenfeldbruck jeweils 17.618.225 Euro ausgemacht. Die Gesamtkapitalquote wäre bei einer derartigen Abführung mit 15,04 Prozent lediglich um 1,25 Prozentpunkte niedriger gewesen als zum Status Quo 2015 ohne die Abführungen, die zu diesem Zeitpunkt geltende aufsichtsrechtlich geforderte Gesamtkapitalquote von 8 Prozent wäre also auch bei weitem überschritten worden. Die Ausschüttungsfrage sowie verschiedene Aspekte der anvisierten Fusion sollen naheliegender Weise auch Schwerpunkte der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 27. Juli sein.
Veranstalter: Bündnis 90/DIE GRÜNEN und UWG im Kreistag Fürstenfeldbruck, BBV und GRÜNE im Brucker Stadtrat.
Eintritt frei.

Fr, 28.7., ab 17.30 Uhr, auf dem Gröbenzeller Rathausplatz
Die Gröbenzeller Initiative „Wählt Demokraten, keine Populisten!“ ruft zu einer Versammlung auf. Anlass ist eine Veranstaltung der angeblichen „Alternative für Deutschland“ – mit AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland – am gleichen Tag um 19 Uhr im Bürgerhaus. Aufruf hier. In ihrem Flyer klärt die Initiative  über die wahren Vorstellungen der Populisten auf: Hier das PDF des Flyers. Dazu ein Artikel im Fürstenfeldbrucker Tagblatt.
Tafeln und Fahnen und einer Menschenkette signalisieren: FFB und Gröbenzell sind bunt!

28.7. bis 20.8., an versch. Orten im Landkreis
Die Kreiskulturtage 2017 beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Wandel von Region und Identität. Das Thema lautet dabei heuer „Heimat im Wandel – eine sommerliche Begegnung“. Durch die Globalisierung werde vieles gleich gemacht, Läden, Essen, Kleidung. Viele Menschen seien deshalb auf Identitätssuche. Diese Suche und den Wandel des Heimatbegriffs sichtbar zu machen, sei die Aufgabe von Kulturschaffenden. Das komplette Programm gibt es unter www.lra-ffb.de/pdf/Flyer%20KULTUR%20IM%20KREIS%202017.pdf

Sa, 29.7., 17.30-23.30 Uhr, Gärtnerei Würstle, Flurstraße, FFB
Sommerfest der Kreis- und aller Ortsgruppen des Bund Naturschutz
Getränke werden organisiert. Essen und Geschirr bitte selbst mitbringen. Es kann gegrillt werden. Gäste sind gerne gesehen. Infos bei Fiete Meyer-Stach, Tel. 08141-20 668.

Mi, 2.8., 20 Uhr, Nachtasyl der Germeringer Stadthalle
„Für eine giftfreie Landwirtschaft“ mit Dr. Sepp Dürr, MdL, Germeringer Original, Bio-Bauer und Landtagsabgeordneter
Dr. Sepp Dürr erklärt, warum die Landwirtschaft in Bayern noch immer auf industrielle, konventionelle Produktion setzt – und auf den intensiven Einsatz von giftigen Chemikalien, der damit verbunden ist. Obwohl der Absatz von ökologisch produzierter Ware einen enormen Zuwachs hat, hinkt der Öko-Anbau in Bayern weit hinterher. Sepp Dürr will, dass Bayern schön bleibt, mit seinem Landschafts- und Artenreichtum. Wenn unser Wasser sauber und unser Klima erträglich bleiben soll, müsse die Politik der Landwirtschaft den Weg aus der momentanen Sackgasse weisen. Sie müsse Schluss machen mit immer intensiverem Raubbau an der Natur, so Dürr. Dazu müssten die Weichen so gestellt werden, dass nur belohnt und gefördert wird, wer im Interesse der Allgemeinheit handelt, also beispielsweise Bioprodukte erzeugt oder konsumiert
Veranstalter: Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Eintritt frei.

Do, 3.8., Friedens-Fahrrad-Demo des DFG-VK durch Bruck
Region München als Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie: Mit der Aktion will die DFG-VK für Abrüstung werben und darauf aufmerksam machen, dass die Region München ein wichtiges Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie ist. Rüstungsgüter sind keine „normalen“ Produkte. Wer Kriegsgerät entwickelt, herstellt und verkauft, ist mitverantwortlich für den Tod von Menschen.Die DFG-VK setzt sich deshalb für einen Stopp der Rüstungsproduktion ein. Die Arbeitsplätze lassen sich sichern, wenn man die Produktion auf zivile Güter umstellt. Viele Firmen produzieren nicht nur für das Militär, sondern auch für zivile Märkte und könnten sich darauf konzentrieren. Unternehmen, die bisher ausschließlich von Rüstungsaufträgen abhängig sind, könnten mit ihrem technologischen Know-How zivile Produkte entwickeln und herstellen.
Die Friedensfahrradtour beginnt am westlichen Tor des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck

Ankunft voraussichtlich: 15.30 Uhr.
Demonstration mit geschmückten Fahrrädern über Zenettistr, Maisacher Str., zu Am Hardtanger 10.
Zwischenstopp/Kundgebung bei Fa. Schleifring, am Hardtanger 10: 15.45 – 16.00 Uhr (mit Infos über Fliegerhorst und Fa. Schleifring, für TeilnehmerInnen  und Passanten).
Ab 16:00 Uhr über Maisacher Str., B2 – Ecke Kirchstraße – Platz an der Sparkasse, dort ca. 16:15 Uhr.
Antikriegsperformance und Kundgebung FFB-Zentrum/Sparkasse 16:30 – 17:00 Uhr.
Weiterfahrt 17.00 Uhr (Demonstration mit geschmückten Fahrrädern): Schöngeisinger Str., Rothschwaiger Str., Cerveteristr., bis Livry-Garganstr.
Abschlusskundgebung bei Fa ESG, Livry-Garganstr. 6: 17:30-18:00 Uhr.

So, 6.8., 20 Uhr, bei jedem Wetter vor der Sparkasse, Hauptplatz FFB
Gedenkveranstaltung für die Toten der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki. Ansprachen, musikalische und literarische Beiträge. Wir gehen gemeinsam zur Abschlusskundgebung zur Kneipp-Insel oder bei Regen ins Niebro, Niederbronner Weg. Die Brucker Bevölkerung ist aufgerufen zur Teilnahme mit Transparenten, Fahnen und Kerzen, um vor der wachsenden Kriegsgefahr zu warnen.
Veranstalter: Sozialforum Amper und Antikriegs-Initiative Fürstenfeldbruck

So, 1.10., ab 15 Uhr, Muffathalle, München
Internationale Kulturveranstaltung, mit Lesung aus Werken des Maisacher Autors Haydar Isik, mit kurdischer, bayerischer, griechischer, südamerikanischer Musik und kurdischen Spezialitäten bis Mitternacht.
Veranstalter: InitiativGruppe München. Mitveranstalter: Kulturreferat München und etliche Initiativen, darunter Sozialforum Amper und Bündnis FFB ist bunt – nicht braun.
Eintritt 30 €, ermäßigt 20 €.